Lieblings-Kochbücher für Weltentdecker

Mit leckeren Rezepten geschmacklich um die Welt

Das Wichtigste, was ihr auf eine Reise mitnehmen solltet, ist bisschen freien Platz in eurem Rucksack! Nicht nur für Reisemitbringsel, sondern auch für das ein oder andere kulinarische Highlight, um auch wieder zuhause angekommen, das Lieblingsgericht eurer Reise nach zu kochen und euch zur kleinen Strandbude zurück zu träumen, bei der es diesen herrlich gebratenen Red Snapper in Honigsoße gab.

Kochbuch Tipp: Meera Sodha Asien Vegetarisch

Nachgekocht aus dem Kochbuch von Meera Sodha – Asien Vegetarisch

Wir lieben es, in den fernen Ländern über die Wochenmärkte zu schlendern und uns Gewürze, Kräuter und andere Zutaten mit nach Hause zu nehmen. Ob mexikanische Mole und Chilies, indisches Garam Masala oder Raz el Hanout aus Marokko – für uns ein Muss in unserem Rucksack, wenn wir wieder auf der Heimreise sind. Ein Tipp: Vorratsdosen oder kleine Behälter kaufen wir uns einfach während unserer Reise, wenn wir an einem gut sortierten Supermarkt vorbei kommen. Die Gewürze füllen wir dann ab, so dass nicht der ganze Rucksack nach Curry riecht oder Kleintiere sich in den Chilies einnisten. 

Die Länder kulinarisch zu erobern, gehört für uns genauso dazu, wie sie mit Bus und Bahn zu bereisen, geheimnisvolle Orte zu entdecken oder die Top-Ten aus dem Reiseführer „abzuarbeiten“. Am liebsten lassen wir uns durch die Straßen treiben, halten Ausschau, wo die Einheimischen an einem Streetfood-Stand Schlange stehen und genau dort bestellen wir uns die Spezialität, die alle anderen auf dem Teller oder in der Hand haben. Was es ist, wissen wir meinst noch nicht, aber es schmeckt immer köstlich. 

Koche dich in ferne Länder

Um die einheimische Küche nicht nur geschmacklich kennenzulernen, besuchen wir auch immer einen Kochkurs in dem jeweiligen Land. So lernen wir von den Profis, wie die traditionellen Speisen auch zubereitet werden. (Wir haben uns sogar aus Mexiko eine Tortilla-Presse mitgebracht. Das können wir euch allerdings nicht empfehlen. Sie ist super schwer und man kann sie einfach über Amazon bestellen:-). 

Durch unserer Kochkurse wissen wir jetzt, was der Trick für ultra dünne Tacos ist, wie ein israelisches Shakshuka mit einfachen Zutaten eine Köstlichkeit wird oder welches die wichtigste Zutat für ein original-indonesisches Nasi Goreng ist. 

Wir verlängern uns einfach den Urlaub, indem wir in unserer heimischen Küche die Gerichte, die uns besonders gut geschmeckt haben, nach kochen. Ein Kochkurs allein reicht dafür allerdings nicht aus. Wichtig ist genauso ein tolles Kochbuch, das auf der einen Seite die Rezepte so beschreibt, dass sie möglichst original schmecken, aber auch von den Zutaten her nicht all zu schwer ist, so dass sich das Gericht auch noch zubereiten lässt, wenn die Mitbringsel von Reise bereits aufgebraucht sind. 

Kochkurs Mexiko - Kochbuch Empfehlung

Kochkurs in San Cristóbal de las Casas, Mexiko

Nachgekocht aus dem Kochbuch von Meera Sodha – Asien Vegetarisch

Unsere Lieblings-Kochbücher

Kochbuch Tipp: Meera Sodha Original - Indisch

Meera Sodha – Original indisch

Über 130 Familienrezepte. Einfach, köstlich, aromatisch

Das Kochbuch „Original indisch“ ist eines unserer absoluten Lieblingskochbücher. Die Foodbloggerin und Köchin Meera Sodha hat in diesem Buch 130 Familienrezepte niedergeschrieben, die zuvor innerhalb ihrer Familie von Generation zu Generation mündlich weitergegeben wurden. Die in England lebende Autorin zeigt mit ihrem Buch, dass die indische Küche alles andere als kompliziert ist.

Aus keinem anderen Kochbuch haben wir bisher so viele Rezepte nachgekocht.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Gerichte – wie auch der Titel es sagt – wirklich original indisch schmecken. Wir waren in den letzten Jahren zweimal für eine längere Zeit in Indien und haben uns dort durch das Land geschlemmt. Wieder zurück in Deutschland hatten wir noch immer nicht genug von Curry, Tandoori und Masala, so dass wir in unserer Heimatstadt Berlin sämtliche indische Restaurants durchprobiert haben. Aber mal ehrlich, das Essen in den indischen Restaurants in Deutschland ist nicht zu vergleichen mit der original indischen Küche. Und so kochen wir lieber selbst – und das mit diesem Kochbuch, das einem einen authentischen Einblick in die indische Kochtradition gibt. Ein weiterer Pluspunkt dieser wunderbaren Rezeptsammlung ist, dass die Gerichte nicht nur alle lecker sind, sie sind auch leicht zuzubereiten. Ohne viel Schnickschnack sind fast alle Rezept schnell gekocht. Und nicht nur das, auch die Zutaten sind problemlos in einem gut sortierten Supermarkt oder in einem Asialaden hier bei uns zu bekommen.

Unser Fazit: Ob ein schnelles Arbeitercurry, knusprige Samosas mit Roter Bete & Feta, ein klassisches Palak Paneer oder ein Hähnchen-Curry mit Koriander-Chutney, dazu eine frische Raita mit Granatapfel & Minze – mit diesem Kochbuch gelingt es garantiert und schmeckt original wie in Indien. Wir sind begeistert!

Der Klappentext: Gutes indisches Essen ist frisch, einfach, aromatisch und schmeckt am besten, wenn man es selbst gekocht hat. Dass die Zubereitung gar nicht schwer ist, stellt Meera Sodha mit 130 erprobten Familienrezepten aus drei Generationen unter Beweis. Typische Hausmannskost, beliebtes Street Food, duftende Currys, bunte Beilagen und himmlische Nachspeisen entführen in eine Welt der Gewürze, Gastfreundschaft und Geborgenheit. es gibt heiße Chapatis, Samosas mit Roter Bete & Feta. Auberginen-Curry mit Kirschtomaten, Masala-Hähnchen, das perfekte Lamm-Biryani, Alltags-Dal, Raita mit Granatapfel & Minze, Chai-Schokopudding und Mango-Kardamom-Lassi.

Dieses Buch eröffnet einen neuen Zugang zur indischen Küche und ist ein Muss für jeden, der sie liebt und wissen will, wie man ihre Besonderheiten unkompliziert in die eigenen vier Wände holt.

Kochbuch Tipp: Meera Sodha Asien Vegetarisch

Meera Sodha – Asien Vegetarisch

120 Rezepte von Mumbai bis Peking

Jeder, der schon einmal Asien bereist hat, weiß, wie vielfältig, leicht und frisch die asiatische Küche schmeckt. Und nicht nur das, die Asiaten sind wahre Meister in der vegetarischen Küche. Wir sind zwar keine strikten Vegetarier, aber auf unseren Reisen durch Indien, Indonesien, Thailand, Laos und Vietnam haben wir uns vorwiegend fleischlos ernährt. Und so ist dieses Kochbuch* perfekt für uns, um die Klassiker von unseren Reisen nach zu kochen und uns ein Stückchen Asien in unsere heimische Küche zu holen.

Die asiatische Küche ist nicht nur lecker, sie ist auch verdammt abwechslungsreich. Und genau das findet sich in dieser wunderbaren Rezeptsammlung: Von Indien bis China – die Erfolgsautorin Meera Sodha zeigt mit 120 veganen und vegetarischen Rezepten, wie unkompliziert und köstlich die asiatische Küche ist. Das Besondere an diesem Kochbuch: Die Autorin kreiert die bekannten Klassiker durch kreative Abwandlungen neu. Ob ein thailändisches Pad Thai mit Erdnussmus & lila Brokkoli, ein indonesischer Gado-Gado Salat mit Sellerie, Tofu und Grünkohl, eine vietnamesische Shiitake-Pho mit knusprigem Lauch, ein indisches Herbstpilaw mit Kürbis, Palmkohl & geräuchertem Knoblauch oder eine koreanische Kimchi-Reispfanne – dieses Kochbuch führt einen durch die klassisch asiatische Küche gepaart mit einer exotischen Note. Uns läuft schon beim Lesen der Rezepte das Wasser im Mund zusammen und wir bekommen so richtig Lust aufs Nachkochen.

Unser Fazit: Mit diesem Kochbuch kommt Farbe, Vielfalt und Asien in eure Küchen. Im Gegensatz zu Meera Sodha Kochbuch „Original indisch“ sind diese Rezepte etwas aufwändiger und bedürfen ein bisschen Vorbereitung, wo man welche Zutat her bekommt.

Über die Autorin: Meera Sodha wurde in Indien geboren und wuchs in England auf. Ihre Großeltern stammen aus Gujarat, Indien. Sie wanderten aus und landeten 1972 schließlich in England. Die traditionelle Familienküche wurde gepflegt und mündlich weitergegeben. Meera ist die Erste, die die Rezepte aufgeschrieben hat. Sie hat einen Food-Blog und kocht gelegentlich in Restaurants oder Pubs in London. 2015 veröffentlichte sie schließlich ihr erstes Buch Original indisch. Es wurde zu einem internationalen Erfolg, sodass 2017 Indisch vegetarisch erschien. Mittlerweile hat Meera Sodha eine kleine Tochter und schreibt für The Guardian eine Kolumne über veganes Kochen. Daraus ist die Idee für ihr neues Buch entstanden.

Kochbuch von Tim Anderson Japaneasy

Tim Anderson – Japaneasy

So einfach ist die japanische Küche

Eins vorweg: Mit diesem Buch kann wirklich jeder japanisch kochen.

Zugegeben, wir waren schon viel in der Welt unterwegs, aber in Japan waren wir bisher nicht. Das Land steht noch ganz oben auf unserer Liste der Orte, die wir gerne bereisen möchten. Was wir aber jetzt schon lieben, ist die japanische Küche. Sie ist gesund, ausgewogen, nährreich und verdammt lecker. Bisher sind wir für Ramen, Sushi und Co ins Restaurant gegangen. Doch mit dieser tollen Rezeptsammlung können wir nun endlich selbst japanisch kochen. Und das könnt ihr garantiert auch! Der britische Star-Koch Tim Anderson stellt in seinem Buch Japaneasy* unter Beweis, dass die japanische Küche weder kompliziert noch aufwendig ist und zeigt mit seinen 70 Rezepten, wie einfach japanisch Kochen sein kann.

Das Buch beginnt mit einer tollen Übersicht über die wichtigsten Zutaten. Als erstes kommen die 7 Grundzutaten, die man bei fast jedem Gericht braucht und auf den nächsten Seiten 10 weitere Zutaten, die nützlich sind. Hat man diese 17 Zutaten einmal zusammen, kann man fast jedes Rezept im Handumdrehen nachkochen. Da die Gerichte sowohl in der Vor- als auch in der Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, eignen sie sich super für die tägliche Küche. Alle Grundzutaten sind leicht in einem gut sortierten Asiamarkt oder zum Teil auch in einem gewöhnlichen Supermarkt mit einer Asiaabteilung zu bekommen. Wir haben es uns dieses Mal etwas bequemer gemacht und die Zutaten einfach online bestellt. Super ist auch, dass Tim Anderson die Zutaten wir Dashi, Miso und Nori so gut erklärt, dass man wirklichen einen guten Einblick in die Grundzutaten der japanischen Küche erhält. Ein weiterer Pluspunkt: Die paar “exotischen” Grundzutaten, die man braucht, sind alle lange haltbar. Also, los geht’s!

Nach den Grundzutaten gibt uns der Autor ein paar Hinweise, beispielsweise wie man japanischen Reis kocht oder wie man ein japanisches Essen serviert. Alles nicht ewig lang ausgeführt, so dass ihr euch schnell die wichtigsten Basics für die japanische Küche aneignen könnt. Das Buch umfasst eine großes Vielfalt an Rezepten, sehr unterschiedlich, aber alle super köstlich! Wir haben uns als erstes an Charan = gebratener Reis, Curry-Udon, Yakisoba und Gyudon = Reisschüssel mit Rindfleisch, Zwiebel und süßer Sojasoße gewagt. Alles ist uns auf Anhieb gelungen und war sooo lecker. Aber auch Rezept wie Ramen mit Jakobsmuscheln, Makrelen-Sushi oder Lachs-Tataki sind mit diesem Buch easy nachzukochen. Das Buch umfasst sowohl traditionell japanische Gerichte wie Goyas, Tempura oder Ramen, als auch westlich adaptiere Rezepte wie japanische Carbonara, Hacksteak oder ein Reis-Curry.

Neben den tollen Rezepten gefällt uns an diesem Buch auch die humorvolle Sprache. Anmerkungen an den Rezept wie “Vermutlich das am wenigsten schwierige Curry, das Sie je zubereiten werden”, “So gar nicht schwierig, das ich das selbst als unbeholfener Teenager hinbekommen hätten” oder “vollkommen umschwierig” machen einfach Lust aufs Kochen.

Unser Fazit: Japaneasy ist das perfekte Kochbuch für alle Japanfans oder die, die gerne dorthin reisen möchten :-). Mit diesem Kochbuch gibt es einfach keine Ausrede mehr, sich nicht an die japanische Küche ran zu wagen. Wie der Titel es verspricht: Es ist wirklich einfach!

Über den Autor: Tim Anderson ist Autor und Inhaber des japanischen Soulfood-Restaurants Nanban in London. 2011 beeindruckte er die Jury der britischen Serie MasterChef mit seinen japanisch-inspirierten Gerichten und gewann die Staffel. Seine Liebe zu dieser Küche wurde bereits im Teenageralter entfacht, als er die japanische Kochsendung Iron Chef schaute. Das nötige Wissen und Handwerk lernte er in Los Angeles und anschließend in Tokyo. Zurzeit wohnt er in Lewisham mit seiner Frau Laura und Katze Baloo.

Kochbuch Tipp: Parvin Razavi: Vegan Oriental

Parvin Razavi – Vegan Oriental

Ausgesuchte Gemüse-Köstlichkeiten aus der orientalischen Küche

In Mitten unseres Esszimmers steht ein großer Holztisch, den wir sogar noch ausziehen können. Ideal, um mit Freunden zusammen zu sitzen, lecker zu essen und viele verschiedene Köstlichkeiten zu genießen. Abseits der klassischen Reihenfolge von Vorspeise, Hauptgang und Dessert lieben wir es, einfach alles gleichzeitig auf den Tisch zu stellen und jeder kann sich bedienen. Kein Wunder also, dass uns das Kochbuch Vegan Oriental* begeistert.

Die im Iran geborene Autorin Marvin Razavi hat in ihrer Rezeptsammlung viele orientalische Mezze zusammengestellt, die nicht nur schnell und einfach in weniger als einer halben Stunde zuzubereiten sind, sondern auch richtig authentisch schmecken. Marvin Razavi zeigt mit ihrem Kochbuch, dass die orientalische Küche frisch und abwechslungsreich ist – und dazu auch noch vegan sein kann.

Gemüse, Gewürze und Hülsenfrüchte werden hier wundervoll kombiniert, zum Beispiel zu Kartoffel Kibbeh, gefüllte Mangoldblätter oder Safran-Couscous mit karamellisierten Zwiebeln. Lecker! Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist, dass die Gerichte mit einer natürlichen Leichtigkeit einen kulinarischen Bogen über die verschiedenen orientalischen Esskulturen spannen. So gliedert sich dieses Buch nach Gerichten aus dem Iran, Armenien, Syrien, Libanon & Jordanien, Ägypten, Marokko und Türkei. Gut gefallen hat uns auch das kleine Glossar am Anfang des Buches, in dem die orientalischen Zutaten wie beispielsweise Okra, Rosenwasser, Schwarzaugenbohnen oder Sumak erklärt werden.

Unser Fazit: Das Kochbuch macht mit seinen Fotos zu jedem Rezept und den kleinen Illustrationen mit dem Buntstift so richtig Lust aufs Nachkochen. Es gibt in diesem Buch keine großen Geschichten, sondern Marvin Razavi reduziert es auf Rezepte und ihre Zutaten. Ein großer Pluspunkt, den es oben drauf gibt, ist, dass die Autorin darauf achtet, dass die Zutaten schonend gegart werden, damit das Essen so richtig schön Energie spendet.

Über die Autorin: Parvin Razavi ist im Iran geboren und verbrachte ihre ersten Lebensjahre am Kaspischen Meer und in Teheran, bis ihre Familie nach Österreich emigrierte. Geprägt durch ihre orientalische Großfamilie war sie schon immer fasziniert von Düften und experimentierte schon früh in der Küche. Ihr kulinarisches Talent wurde zuerst viele Jahre in ihrem Freundeskreis geschätzt und nach vielen positiven Erfahrungen begann sie, aus ihrer großen Leidenschaft einen Beruf zu formen. Fortan schrieb sie ihren eigenen sehr erfolgreichen Foodblog „thx4cooking“, beschäftigte sich mit Themen rund um bewusste und nachhaltige Ernährung und begann als Redakteurin bei „Biorama Magazin für nachhaltigen Lebensstil“ zu arbeiten. Besonderen Wert legt sie darauf, dass bei jeder ihrer Kochkreationen die einzelnen Komponenten herauszuschmecken sind und dass die Zutaten schonend gegart werden, damit die tägliche Mahlzeit Energie spendet und den Körper nicht belastet.

Kochbuch Vegan Spanien Von Gonzalo Baró

Gonzalo Baró – Vegan Spanien

Sinnlich spanisch kochen (Tapas, Paella, Tortillas, und vieles mehr)

Paella, Gazpacho und Alioli – wer an die spanische Küche denkt, hat sofort ein Bild von langen Sommerabenden in einer Strandbar am Meer, eine sympathisch laute Tapas-Bar, gemeinsames Essen mit leckerem Wein und viel Lachen im Kopf. Dass die spanische Küche auch vegan sein kann, zeigt der Autor und Koch Gonzalo Baró mit seiner neuen Rezeptsammlung Vegan Spanien*. Lässig leicht kombiniert er einfache traditionelle Gerichte mit neuen ausgefallenen Kreationen und zeigt, wie herrlich frisch die spanische Landesküche ist.

Besonders gut gefallen hat uns die vegan Variante der Knoblauchmayonaise Alioli, das spanische Kartoffelomelette Tortilla espanola und die Linsen mit veganer Chorizo. In einem spanischen Kochbuch dürfen natürlich Tapas- und Pincho-Rezepte nicht fehlen. Neben Padrón-Paprikas, in Essig eingelegte vegan Sardellen, Champignons mit Mango-Ceviche oder Kartoffeln mit Papaya-Mojo hat das Buch hier einige Klassiker und moderne Abwandlungen zu bieten.

Das Buch “Vegan Spanien” ist übrigens schon das zweite Buch von Gonzalo Baró. Seine erste Rezeptsammlung widmet er komplett den Tapas. (Vegane Tapas).

Kochbuch Tipp: Sami Tamimi und Tara Wigley - Palästina

Sami Tamimi und Tara Wigley – Palästina

Die Küche Palästinas: eine faszinierende Entdeckungsreise!

Seit unserer Reise nach Israel sind wir begeisterte Fans der arabischen Küche und versuchen die vielen leckeren Gerichte möglichst authentisch nach zu kochen. Mit dem bekannten und sehr guten Jerusalem Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi klappt das wunderbar und wir steigen immer tiefer in die Kochkunst aus Syrien, Libanon, Jordanien, Israel und Palästina ein. Unwiderstehliche Rezepte voller Gewürze, mit viel Gemüse und wenig Fleisch. Diese orientalische Küche wird auch als Levante-Küche bezeichnet. Levante (italienisch für Sonnenaufgang) ist die geographische Bezeichnung für die Länder am östlichen Mittelmeer.

Natürlich sind wir gleich aufmerksam auf das neue Kochbuch Palästina* von Sami Tamimi und Tara Wigley geworden, eine wirklich gelungene Fortsetzung des Jerusalem Kochbuchs. Mit 110 traditionellen und modern interpretierten Rezepten aus der reichhaltigen Küche Palästinas.

Anfangs kleben wir immer kleine Zettelchen in ein Kochbuch und markieren so die Rezepte, die uns besonders gut gefallen und die wir unbedingt nach kochen wollen. Doch bei diesem Kochbuch endete es darin, dass fast jede Seite einen Post-it erhielt. Schon das Lesen der Frühstücksgerichte lässt einen dahin schmelzen und sich in den fernen Orient träumen. Wir geben zu, wir lieben die Frühstücksgerichte, kochen sie aber gerne zum Mittag oder zum Abendbrot. Morgens könnten wir natürlich auch schon den Tag mit Shashuka, warmen Hummus oder Kichererbsen mit grüner Chilisauce starten, aber da fehlt uns manchmal die Zeit. So kochen wir die wohligen Rezepte einfach am Abend und lassen es uns so richtig gut gehen.

In 110 Rezepten entführen uns Tamimi und Wigley in die palästinensische Küche, die nicht nur verdammt lecker und gesund ist, sondern sich gut im Alltag nachkochen lässt. Auch die Zutaten lassen sich hier bei uns in einem gewöhnlichen Supermarkt besorgen. Für uns ist das ein riesiger Pluspunkt und ein Grund dafür, dass wir viele Rezepte aus diesem Buch bereits nachgekocht haben. Unser Favorit ist natürlich das rote Shakshuka, aber auch Hähnchen-Musakhan, der scharfe Nudelauflauf oder Maftoul, palästinenscher Coucous kochen wir gerne für uns und unsere Familie. Und wirklich jeder ist begeistert von den Gerichten.

Unser Fazit: Dieses Buch ist wirklich ein Fest der palästinensische Küche. Wer noch keine Erfahrungen mit dieser Küche hat, sollte das Buch nicht scheuen. Die Rezepte sind gut nachzukochen und gelingen garantiert.

Über die Autoren: Sami Tamimi ist Koch und Kochbuchautor. Zusammen mit Yotam Ottolenghi hat er die Levante-Küche zum Foodtrend erhoben und mit dem Buch „Jerusalem“ einen Bestseller-Erfolg gelandet. Der gebürtige Palästinenser wohnt und arbeitet in London. Aufgewachsen ist er in Jerusalem – mit den Za’atar-Eiern seines Vaters und dem Buttermilch-Fattouch seiner Mutter.

Tara Wigley wuchs in London auf. Sie ist Rezeptentwicklerin, Food-Autorin, Köchin aus Leidenschaft und u.a. als Co-Autorin von „Simple“ festes Mitglied des Ottolenghi-Teams. Für dieses Buch sind Sami Tamimi und Tara Wigley gemeinsam nach Palästina gereist und haben ihre Erlebnisse in wundervollen Rezepten, Geschichten und Fotos festgehalten.

Kochbuch Tipp: Lope Ariyo Hibiskus - Nigerianisch kochen

Lopè Ariyo – Hibiskus

Einfach köstlich nigerianisch kochen

In Nigeria waren wir bisher noch nicht, aber durch dieses Kochbuch* sind wir auf den Geschmack gekommen. Das Land schmeckt aufregend, intensiv und neu. Ganz anders als gewohnt. Dieses kulinarische Entdecken, so wie wir es auf Reisen gerne machen, lieben wir. Mit diesem Kochbuch geht das wunderbar. Die The Guardian-Kolumnistin Lopè Ariyo präsentiert sehr farbenfroh und ganz persönlich die Küche ihrer Heimat Nigeria – speziell die Küche der Yoruba, Igbo und Hausa. Sie zeigt mit über 100 Rezepten, wie man mit einfachen und frischen europäischen Zutaten geschmacksintensive Gerichte für jede Gelegenheit kreieren kann und was die moderne nigerianische Küche alles zu bieten hat.

Die Gerichte sind alltagstauglich und gut nachkochbar. Auch die Zutaten sind problemlos in einem gut sortierten Supermarkt oder im Internet zu bekommen. Von authentischen Klassikern der westafrikanischen Küche wie Jollof Reis oder Okele (eine westafrikanische Pastavariation), aber auch ganz individuelle Kreationen der Autorin mit neuen Zutatenkombinationen: Hasselback-Kochbanen, Hibiskus-Hühnchen oder Suya Burger. Die in London aufgewachsene Autorin Lopè Ariyo schafft so wunderbar den Brückenschlag zur europäischen Küche und macht die Gerichte hierzulande gut nachkochbar.

Unser Fazit: Mit diesem Kochbuch sind wir auf Reise gegangen und haben eine uns bis dahin unbekannte und super leckere Küche entdeckt. Lass dich überraschen! Die Rezepte sind gut nachzukochen und gelingen garantiert. Die westafrikanische Küche ist vielfältig und hat viel zu bieten. Spannend und empfehlenswert!

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*Ein Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst die Wertung in keiner Hinsicht.

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